Steirische Tierkörperverwertung
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Die ST. TKV entsorgt als privatwirtschaftliches Unternehmen sowohl die Schlacht- und Zerlegeindustrie, als auch gewerbliche Fleischverarbeiter, Handel, Gemeinden und Landwirte von tierischen Nebenprodukten. Weiters übernimmt die ST. TKV im Auftrag des Landes Steiermark Leistungen für Seuchenhygiene und Seuchensicherheit.


Den gesetzlichen Rahmen unserer Tätigkeit bilden die EU Verordnung 1774/2002, die EU Verordnung 999/2001 und die daraus abgeleiteten Folgeregelungen. Kern dieser Regelungen ist die Einteilung der gesamten tierischen Nebenprodukte in drei Kategorien.

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben ist die Verwertung der aus den tierischen Rohstoffen hergestellten Produkte nur entsprechend der Kategorisierung möglich. In der ST. TKV werden nur Produkte aus tierischen Rohstoffen der Kategorie 3 verarbeitet und vermarktet.
(Pet-Food, Düngemittel, Chemische Industrie).

Gesetzliche Grundlagen TKV
 

Rohstoffe der Kategorie 1 und 2 werden ausschließlich zur Burgenländischen Tierkörperverwertung GmbH & Co KG transportiert, dort verarbeitet und einer thermischen Verwertung zugeführt. Die Einhaltung der Auflagen wird ständig durch die Veterinärbehörde und auch durch die EU-Kommission kontrolliert. Unser Betrieb ist nach ISO9001:2008, ISO14001:2004, HACCP und GMP+ zertifiziert, wodurch die ordnungsgemäße und bestmöglich umweltverträgliche Verarbeitung sichergestellt ist.

Mit unseren Anlagen und Prozessen sichern wir eine hygienische, ökologische und kostenoptimierende Behandlung der Nebenprodukte und erfüllen dadurch öffentliche Bedürfnisse wie Nahrungsmittelsicherheit, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Seuchenschutz.