Ein Unternehmen der VIVATIS Holding AG Steirische Tierkörperverwertung
Infobox

Die ST. TKV entsorgt als privatwirtschaftliches Unternehmen sowohl die Schlacht- und Zerlegeindustrie, als auch gewerbliche Fleischverarbeiter, Handel, Gemeinden und Landwirte von tierischen Nebenprodukten. Weiters übernimmt die ST. TKV im Auftrag des Landes Steiermark Leistungen für Seuchenhygiene und Seuchensicherheit.


Die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten und toten Tieren wird europaweit durch die Verordnung (EG) 1069/2009 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte und der dazugehörenden Durchführungsverordnung
VO (EU) Nr. 142/2011 geregelt.

Gesetzliche Grundlagen TKV

In der Verordnung (EG) 1069/2009 werden alle tierischen Nebenprodukte,
die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, in drei Risikokategorien
(Kategorie 1, 2 oder 3) eingeteilt. Vorschriften zur Verhütung, Kontrolle
und Tilgung bestimmter transmissibler spongiformer Enzephalopathien
(z. B. Verfütterungsverbot an Nutztiere) befinden sich in der
(EG) Verordnung Nr. 999/2001.
Jeder Erzeuger von tierischen Nebenprodukten (Schlachthof, Fleischerei usw.) ist gemäß Tiermaterialiengesetz verpflichtet,
diese unverzüglich an einen zugelassenen Betrieb abzuliefern und eine rechtsgültige schriftliche Vereinbarung über die Ablieferung von tierischen Nebenprodukten abzuschließen

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben ist die Verwertung der aus den tierischen Rohstoffen
hergestellten Produkte nur entsprechend der Kategorisierung möglich. In der ST. TKV werden nur Produkte aus tierischen Rohstoffen der Kategorie 3 verarbeitet und vermarktet. (Pet-Food, Düngemittel, Chemische Industrie).

 
 

Rohstoffe der Kategorie 1 und 2 werden ausschließlich zur Burgenländischen Tierkörperverwertung GmbH & Co KG transportiert, dort verarbeitet und einer thermischen Verwertung zugeführt. Die Einhaltung der Auflagen wird ständig durch die Veterinärbehörde und auch durch die EU-Kommission kontrolliert. Unser Betrieb ist nach ISO9001:2008, ISO14001:2004, HACCP und GMP+ zertifiziert, wodurch die ordnungsgemäße und bestmöglich umweltverträgliche Verarbeitung sichergestellt ist.

Mit unseren Anlagen und Prozessen sichern wir eine hygienische, ökologische und kostenoptimierende Behandlung der Nebenprodukte und erfüllen dadurch öffentliche Bedürfnisse wie Nahrungsmittelsicherheit, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Seuchenschutz.